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Guten Tag,

sind Sie schlagfertig? Oder sind Sie eher zurückhaltend und defensiv? Standen Sie auch schon mal mit rotem Kopf da, weil Sie vor der ganzen Gruppe mit einer unfairen Bemerkung bloßstellt wurden?

Natürlich passiert uns das immer wieder. Es ist auch nicht wirklich schlimm, wenn solche Angriffe die Ausnahme bleiben. Wenn Sie aber zu den Menschen gehören, die unter der Aggressivität oder Schlagfertigkeit anderer leiden und dadurch Nachteile in Kauf nehmen müssen, sollten Sie etwas an Ihrem Verhalten ändern. Wehren Sie sich und vertreten Sie selbst Ihre Interessen.

Sie sollten verbale Scharmützel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hinter solchen Spielchen stehen oft vitale Interessen Ihres Gegenübers. Häufig geht es um die Hackordnung, um ein Kräftemessen oder darum, ob Sie sich als Opfer für künftige Späße eignen. Auch Mobbing, derzeit ja ein hoch aktuelles Thema, beginnt schon sehr früh. Kommt zum Beispiel ein neuer Kollege oder eine Kollegin in die Abteilung, testet der Platzhirsch häufig schon in den ersten Minuten Ihre Widerstandskraft aus. Es gibt also viele gute Gründe, die Schlagfertigkeit zu üben und natürlich gleich anzuwenden.

Doch wie kommen Sie zu einer schlagfertigen Antwort? Irgendwann später fallen Ihnen sicher Dutzende guter Antworten ein. Doch im kritischen Moment sind die meisten Menschen erst einmal sprachlos. Um schlagfertig zu sein, benötigen Sie zwei Eigenschaften. Zum ersten Ihre Kreativität, um sich in der kurzen Zeit etwas sehr Originelles einfallen zu lassen, und zum zweiten den Mut, sich auf die Schnelle wirksam zu äußern. Beides ist häufig behindert durch innere Blockaden. So haben viele Menschen ganz einfach Angst davor, plötzlich im Mittelpunkt zu stehen oder in einer Gruppe auf einmal den Ton anzugeben, wenn sie sich erfolgreich wehren. Diese Blockaden können Sie jedoch ganz einfach abbauen. Lesen Sie hierzu die folgenden Tipps.


Fünf-Minuten-Coaching: So werden Sie schlagfertig

1. Übung macht den Meister. Fangen Sie einfach an. Im Freundes- oder Kollegenkreis, auf Parties oder Meetings. Mischen Sie mit spontanen Bemerkungen mit. Kontern Sie ‚freundliche’ Angriffe auf eine nette Art.

2. Trainieren Sie Ihren Geist. Es gibt eine Reihe von Spielen, deren Ziel die schnelle Assoziation und Reaktion ist. Gründen Sie eine Schlagfertigkeitsgruppe. Je häufiger Sie trainieren, desto leichter fällt Ihnen die Verteidigung im Ernstfall.

3. Bereiten Sie Situationen nach. Was hätten Sie sagen können, um dem Maier eine passende Antwort zu geben. Auch das übt Ihre Kreativität und verhilft Ihnen zur passenden Antwort im richtigen Moment.

4. Hinterfragen Sie Ihre Zurückhaltung und Ihre Ängste. Warum trauen Sie sich nicht, bei öffentlichen Diskussionen mitzumischen. Fragen Sie sich, was Ihnen dort wirklich passieren kann. Meist gar nichts. Und legen Sie sich ein Aktionsprogramm auf. In Zukunft werden Sie auf der Betriebsversammlung oder auf dem Elternabend immer mindestens eine (kluge) Frage stellen. Bald verschwindet Ihre Scheu.

5. Studieren Sie die Taktiken von extremen Störenfrieden. Wie schafft es der Müller immer, alle anderen sprachlos zurückzulassen. Wo ist seine Schwachstelle? Überrumpeln Sie ihn mit einer überraschenden Bemerkung. Dabei ist völlig egal, wie lange Sie diese geplant haben. Ihr Selbstbewusstsein wird steigen.

Ein Einzelcoaching stellt sich vor: Schlagfertigkeit: so bringt Sie nichts mehr aus der Ruhe! Haben Sie das auch schon mal erlebt? Sie kommen in Ihrer Rede zur Pointe und ein Zwischenrufer vermasselt alles. Ihnen fehlen die Worte, um sich zu wehren. Sie stehen da mit rotem Kopf, das Publikum lacht. Es geht auch anders. Mit einer schnellen Zwischenbemerkung gewinnen Sie die Initiative zurück, und der Störer ist in seine Schranken gewiesen und hat selbst den roten Kopf.
Zielgruppe: Menschen, die nie mehr sprachlos sein möchten
Ihr Nutzen: Schlagfertigkeit zahlt sich gerade in unangenehmen Situationen aus: bei scharfer Kritik, unfairen Angriffen, vergifteten Komplimenten, zweideutigen Anspielungen. Wer hier die passende Antwort parat hat, ist Herr der Lage. Wer hilflos schweigt oder verlegen wird, zieht den Kürzeren. In unserem Coaching lernen Sie, wie Sie schlagfertig werden.
Sie möchten mehr Infos? Dann rufen Sie mich an!


Interview mit Petra Behcet zum Thema Improtheater und Schlagfertigkeit
Caroline: Petra, was ist denn eigentlich Impro-Theater?

Petra: Improvisation bedeutet hier: Theater ohne vorbereitete Rollen und ohne gelernten Text - das Publikum bestimmt, wer, was, wo, wie erlebt! Das bedeutet für die Spieler: aus dem Bauch heraus reagieren, eigene Bilder und Erlebtes abzurufen und spontan zu zeigen. Frei nach dem Motto: alles ist erlaubt, was unmöglich ist!

Caroline: Kann man denn lernen, spontan zu sein?
Petra: Beim Improvisieren geht es um die Fähigkeit und Flexibilität, sich auf plötzlich wechselnde Situationen einzulassen und auf Unerwartetes zu reagieren. Wenn ich Dich auf der Strasse treffe und nicht mit den üblichen Begrüßungsfloskeln anfange, sondern einfach frage: "Welche Gemüsesorte hasst Du am meisten?" und Du mir dann eine Geschichte über Wirsing erzählst - dann hast Du es kapiert. Sicherlich ist dies eine Fähigkeit, die uns schon in der Schulzeit abgewöhnt wurde, die wir aber durch kleine Übungen und Rollenswitch wieder erlernen können.

Caroline: Und wie unterstützt Impro die eigene Schlagfertigkeit?
Petra: Unter vernünftigen ;-) Bedingungen kann der Improsport (nach Johnstone):
- die universelle Angst vor dem Angestarrtwerden mindern,
- "stumpfsinnige" Leute in "brillante" Leute verwandeln,
- zwischenmenschliche Fähigkeiten verbessern und zu einer lebenslangen
Beschäftigung mit menschlicher Interaktion ermuntern!

So, wer mehr wissen will, um "zum schlagen fertig zu werden" sollte am
02.06.07 in Herrsching sein!!! Ich freu mich drauf! Weitere Infos unter: www.dialoglive-corp.de Herzliche Grüße von Petra Behcet!


Verlosung: Wir verlosen eine Teilnahme beim Improworkshop am 02.06.07 in Herrsching am Ammersee mit Petra Behcet. Wie können Sie an der Verlosung teilnehmen? Mailen Sie uns doch einfach an look@caroline-kruell.de wann Sie besonders schlagfertig waren.


Bis zum nächsten Mal wünsche ich Ihnen viele gute Worte :-)
Mein nächster Letter erreicht Sie am 24. Juni 2007.

Herzliche Grüße Ihre Caroline Krüll


P.S.: Ich bin  auch beim Impro dabei ;-)

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